Wohlstand braucht eine solide wirtschaftliche Basis: Ideen und Produkte, die auf dem Weltmarkt gefragt sind. Unsere Region hat sie: Autoteile, Kunststoff- und Papiererzeugnisse, Batterietechnik. Die Hersteller sitzen in Pirna, Dohna und Heidenau. Unser bestes Potenzial für eine gute Zukunft sind moderne, wachstumsstarke Industriebetriebe und ihre hochqualifizierten Fachkräfte.

Unsere Ausgangslage könnte nicht besser sein: Die Wirtschaft wächst – und mit ihr die Nachfrage nach Industrie- und Gewerbegrundstücken. Unser modernes Straßennetz und die gute Anbindung an die Landeshauptstadt Dresden mit ihren Forschungs- und Innovationszentren sind gefragte Standortvorteile. Doch große Unternehmen haben in den bestehenden Gewerbegebieten kaum noch Raum zum Entfalten: Sie suchen zuwachsfähige Produktionsflächen in außerstädtischen, konfliktarmen und besser vernetzten Lagen.

Unsere Region hat nicht nur Potenzial, sondern auch Nachholbedarf: Einen immensen Verlust an Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe seit der Wende. Einen Auspendler-Überschuss von 19 000 Beschäftigten, die in anderen Landkreisen arbeiten. Ein Bruttoinlandsprodukt je Einwohner, mit dem wir in Sachsen auf dem letzten Platz stehen. Und eine Unternehmenslandschaft aus zumeist kleinen Betrieben mit weniger als 500 Beschäftigten. Auch darum brauchen wir den IndustriePark Oberelbe.

Wir planen nicht einfach auf der grünen Wiese – sondern mit ihr. Green Building lautet das Konzept, von dem wir uns beim IndustriePark Oberelbe leiten lassen. Das bedeutet einerseits: umwelt- und landschaftsfreundliche Produktionsgebäude, effizient genutzte Flächen, intelligente Verkehrslösungen, ökologisch durchdachte Freiräume, Gemeinschafts-, Sport- und Freizeitareale.

Andererseits ist dieser Ansatz für moderne, nachhaltig denkende Unternehmen relevant bei der Standortwahl. Denn er sorgt für ein gutes Image, Akzeptanz in der Region und motivierte Mitarbeiter. Das passt zu den Zukunfts-Branchen, die wir ansiedeln und halten wollen: Elektromobilität, Mikroelektronik, Bio-, Nano- und Kunststofftechnologie, Maschinen- und Anlagenbau.

Und das ist unsere Vision: 3 000 Arbeitsplätze mit Zukunft. Ein Hightech-Park mit Vorbildcharakter und überregionaler Ausstrahlung. Mehr Steuereinnahmen für die beteiligten Kommunen und den Erhalt der sozialen Infrastruktur. Einkommenssteigerungen für die Menschen in unserer Region. Und ein solides wirtschaftliches Fundament für die nächsten Generationen.

Kosten

  • Gesamtkosten von 140 Millionen Euro, davon 120 Mio. Euro für Erschließungs- und Baumaßnahmen.
  • Etwa die Hälfte der Kosten soll über Fördermittel aufgebracht werden.

Beschäftigte

  • Potenzial: bei Vollbelegung mind. 3.000 Beschäftigte

Flächenaufteilung

  • Industrie- und Gewerbeflächen von insgesamt 140 Hektar, davon max. 80 % überbaubar

  • Der IPO besteht aus insgesamt 4 Teilflächen:

    Teilfläche A (Dohna): 17 ha Gewerbefläche, mit 6-8 Baufeldern
    Teilfläche B (Heidenau): 15 ha Gewerbefläche, 5-7 Baufeldern
    Teilfläche C (Pirna): 21 ha Industriefläche, 4-6 Baufelder
    Teilfläche D (Pirna): 84 ha Industriefläche, u. a. für Großansiedlungen
  • Geplanter Flächenzuschnitt des Industrie- und Gewerbegebiets im Detail:

    1 Fläche 50 ha für Großbetriebe
    3 Flächen je 9-13 ha
    12 Flächen je 3-5 ha
    6 Flächen je 2-3 ha

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Die Zeitschiene

2017 Voruntersuchungen und Machbarkeitsstudie
2018 Städtebaulicher Rahmenplan und Fachplanungen
2019 Bebauungspläne einschließlich Beteiligungen / Objektplanungen
2020 Fördermittelbeantragung
2021 Spatenstich und erste Baumaßnahmen; vorrangig Ausgleichsmaßnahmen und Erschließung
bis 2027 Hauptbau- und Ansiedlungsphase